Das Irndorfer HardtIrndorferHardtLRE20160807039

Das Irndorfer Hardt ist ein Naturschutzgebiet auf der Schwäbischen Alb. Es ist wohl das oder eines der ältesten Naturschutzgebiete in Deutschland. Im Hardt liegen einige Dolinen - so nennt man Einbrüche an der Erdoberfläche - und bei einem Besuch erzählte uns der Förster, hier gibt es keinen Monat der frostfrei ist. Im Hardt wachsen wohl Pflanzen wie die Bleichweide die man sonst nur im hohen Norden Skandinaviens findet. Eigentlich ist diese Pflanze in Deutschland nicht heimisch.

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Die Landschaft wird von Landwirten bewirtschaftet, allerdings streng reguliert. Die Wiesen werden spät und dann nicht im Gesamten abgemäht um den Pflanzen die Möglichkeit zu bieten Samen zu bilden und sich zu vermehren. Bei der Mahd werden immer Streifen stehen gelassen um auch den Insekten und anderem heimischen Getier die Möglichkeit zu geben einen sicheren Platz zu haben. Die vielen Wildblumen locken im Sommer viele verschiedene Schmetterlinge, Spinnen und Insekten an.

 

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Die Landschaft sieht aus, als ob man in einer englischen Parklandschaft wäre und niemand würde sich wundern wenn irgendwo ein Fuchs auftauchen würde dem eine Jagdmeute auf den Fersen ist.

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Der Namensgeber Irndorf hiess eigentlich früher Irrendorf aber es ist leicht nachvollziehbar, dass die Einwohner über den Namen nicht sehr erbaut waren und so durfte dieser Name geändert werden.

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