Der Federsee

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Das Federseegebiet ist das größte Moorgebiet im Süddeutschen Raum möglicherweise sogar von ganz Deutschland. Die Seefläche selbst ist nur zu einem kleinen Teil frei zugänglich. Ein kostenpflichtiger Bohlenweg - Eintritt für den Erhalt des Weges - führt an einer Beobachtungsstation vorbei durch das Schilf zu einer Bootvermietung. Der See selber ist nicht sehr tief wird aber von vielen Entenvögeln und Schwänen bewohnt. Im Schilf überwintern und nächtigen viele heimische Vögel. Führungen der Ranger führen dem Besucher die Artenvielfalt vor. Federsee20160822227

 

Der Federsee hat keinen direkten Weg um den See selber, sondern man muß hier mit dem Fahrrad eine weitläufige Umfahrung machen. An diesem Weg - der im Moorgebiet auch als Bohlenweg ausgeführt ist - findet man ein Biotop das auch mit einem kleinen Bohlenrundweg erschlossen ist. Hier kann man die Pflanzen und Bewohner des Moores genauer erkunden. In der Vegetationszeit findet man Schmetterlinge, Käfer, Libellen und Spinnen um nur einige zu nennen. Wir konnten auf diesem Weg einen frisch geschlüpften Bläuling bewundern, er saß in der Sonne und trocknete seine Flügel.

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Ein Highlight für die Kids ist noch der Wackelwald, hier hat sich eine Wasserblase zwischen Erdschichten gebildet und dadurch wackelt der Boden - selbst große Bäume schwanken hier.

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Es versteht sich von selbst, dass die Wege nicht verlassen werden sollten, da die Pflanzenwelt im Moorgebiet sehr empfindlich ist und selbst "nur" ein Schuhabdruck längere Erholungsphasen für die Pfanzen notwendig machen. Eine Pflanze die in die Nässe getreten wird braucht vielleicht Wochen, Monate oder noch länger bis sie weiterwächst.

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